Fragen und Antworten
Was erleben die Kinder in den Musikstunden?
Kinder lieben Rituale und Wiederholungen, deshalb haben wir ein immer gleich bleibendes Begrüßungs-und Abschiedslied. Dann singen wir zur Jahreszeit passende Lieder, begleiten diese mit Klanggesten und Instrumenten oder tanzen dazu. Wir experimentieren mit unterschiedlichen Materialien, wodurch die Sinne, die Wahrnehmung, die Kreativität und die Feinmotorik der Kinder angeregt werden. Wir tanzen gemeinsam zur Musik und spüren unterschiedliche Tempi und Rhythmen mit dem ganzen Körper. Wir musizieren auf allerlei Orff-Instrumenten, wie Klangstäben, Trommeln, Tamburinen, Rasseln, Triangeln, Klanghölzern, Boomhawkers, Rhythmikschläuchen etc. Die Kinder erfreuen sich an Fingerspielen und erleben rhythmische Kniereiter auf Mama´s, Papa´s, Oma´s...Schoß.Wer kann das Kind begleiten?
Die erwachsene Bezugsperson kann die Mutter, der Vater aber auch andere, dem Kind vertraute Bezugspersonen sein (Großeltern, Tagesmütter etc.). Im Idealfall wird das Kind immer von der gleichen Person begleitet.Bei Verhinderung sind natürlich auch andere Bezugspersonen willkommen.
Welche Rolle spielt die erwachsene Bezugsperson in einer Eltern-Kind-Musikstunde?
Die Bezugsperson ist für viele Kinder anfangs "der sichere Hafen". Von dem aus können sie dann Schritt für Schritt Kontakt zu anderen aufnehmen und sich selbst in die Gruppe einbringen. Die Erwachsenen sind aktiv ins Geschehen mit eingebunden und erfahren einen vielfältigen und spielerischen Zugang zur Musik. Sie können für das Kind Vorbild und Spielpartner sein, sich gegenseitig anregen und einen wohltuenden Ausgleich zu den Herausforderungen des Alltags erleben.Ich habe die Schnupperstunde versäumt, kann ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einsteigen?
Ein Einstieg eine Woche nach dem Schnuppertermin ist noch möglich. Danach leider nicht mehr, da sich die Kinder sonst immer wieder auf neue Personen einstellen müssen und die dadurch entstehende Unruhe die Qualität des Unterrichts beeinträchtigt.Wie soll ich mich verhalten, wenn mein Kind nicht aktiv mitmacht?
Viele Kinder sind hervorragende Beobachter. Sie nehmen ihre Eindrücke mit allen Sinnen auf und sind auf diese Weise mit besonderer Konzentration anwesend. Die Kinder speichern diese Eindrücke und fangen spontan zu Hause an, Inhalte aus der Musikgruppe auf ihre Weise wiederzugeben. Die Aufforderung zum Mitmachen während der Stunde sollte somit dezent sein um das Kind in der Wahrnehmung seiner Eindrücke nicht zu stören.Dürfen Geschwister mitgenommen werden?
Jede Bezugsperson soll sich ganz auf ihr Kind konzentrieren können. Auch bei Zwillingen sollten zwei Erwachsene anwesend sein. Babys in den ersten Lebensmonaten und ältere Geschwister (ca.3-6-Jährige) können in Ausnahmefällen nach Absprache mitgenommen werden, sonst bitte ich Sie, für die Zeit der Musikgruppe eine andere Betreuungsmöglichkeit zu finden.Wie genau ist es mit den Alterseinteilungen der Kinder?
Die Alterseinteilungen richten sich nach den Entwicklungsstufen der Kinder und sollten möglichst genau eingehalten werden.Ist es wichtig, dass ich mit meinem Kind pünktlich erscheine?
Ja, unbedingt!Ich bitte Sie daher, einen Termin zu wählen, der möglichst ohne Hektik einzuhalten ist. Es ist für die Kinder besonders wichtig, diese Gruppenerfahrung positiv zu erleben, in Ruhe anzukommen und schon beim Begrüßungsritual dabei zu sein.
